CD-Kritiken

Wayne Krantz (guitarist, composer / NYC)
Hey, Wolfgang,
(...) just listened to your record. I truly enjoyed it! So did my girlfriend. I hope you guys are doing some gigs - it's a very cool trio. Great sound, playing, spirit, texture. Especially loved the first song and the little mini songs, but it's all really good. Keep it up!
Hope to see you, Wayne Krantz

Gitarre & Bass (Oktober 2000)
"Contemporary Jazz, Fusion bzw. Jazz-Rock bilden den stilistischen Rahmen für die Musik der Space Cadets", umschreiben die drei Musiker aus Wien ihre Kunst - und trotzdem gefällt es der knallharten Stadl-Jury, die seit Jahren an Fusionitis leidet. Daher ist es also besonders erfreulich, mal ein Gitarren-Trio dieses Genres zu hören, das klischeearm musiziert, Sounds des 3. Jahrtausends ebenso in die Arrangements integriert wie Metheny-typische Chorus-Klänge oder einfache schöne Balladen-Moods. Und sogar die verzerrten Sounds klingen gut - bei Jazzgitarristen bekanntlich fast unmöglich. Wolfgang(g) und Tiefbass-Mann Andi Drabek kennen sich vom Jazz-Studium am Konservatorium, Drummer Bernd T. Rommel ist seit Ende ´99 dabei, und alle Drei legen - mit Erfolg - Wert auf einen individuellen Sound. Den halten Sie auch im Coltrane-Meisterstück "Giant Steps" durch, einer Komposition, die bekanntlich schon viele Kollegen alt aussehen ließ. Interessantes Trio.

JAZZ ZEIT (Oktober 2000)
Die Jazz-Rock-Fusion-Musik floriert in Österreich - und ich darf von einer sehr talentierten jungen Band, die dieser Stilistik fröhnt, berichten. Wolfgang Köck, Gitarrist und Leader der Space Cadets, weiß immer wieder mit schneidigen Gitarrensoli die größenteils groovebetonten Tracks zu beleben. Andi Drabek am Bass erzeugt mit seinen Basslines das Grundgerüst, auf dem so manch gewagter Gitarrenausbruch seinen sicheren Halt hat, und Bernd T. Rommel am Schlagzeug läßt keine Zweifel aufkommen, daß gerade in einer Triobesetzung der Schlagzeuger sehr viel Farbe ins Spiel aller Beteiligten bringen kann, weil nie einfallslos stur, sondern ideenreich und vielfältig. Dass die Herren ihr Schiff auch in ruhigeren Wassern tadellos manövrieren können, beweisen sie mit Coltrane´s "Giant Steps", sowie Balladen aus eigener Feder.

Concerto (August/September 2000)
"Diese Band ist für mich wie ein Spielplatz. Sie ermöglicht mir, ohne Kompromisse an all meinen musikalischen Ideen zu arbeiten". So schreibt Wolfgang Köck über die Space Cadets, ein elektrisches Trio, das erst seit einem halbem Jahr besteht und dessen Debüt nun in Form dieser CD vorliegt. Die drei Musiker - neben Köck noch der Bassist Andi Drabek und Ausnahmedrummer Bernd T. Rommel - haben 30 Jahre Fusiongeschichte gründlich inhaliert und dringen in den meisten Stücken zu einer sehr eigenständigen Stilistik vor, die nicht auf brachialer Gitarrengewalt und 32tel-Läufen gründet, sondern den Jazz-Anteil in den Vordergrund rückt. Wolfgang Köck komponiert und soliert mit feiner Klinge und verwendet Rockigeres lediglich als Klangfarbe. Bis auf eine originelle Bearbeitung von Coltrane´s "Giant Steps" sind alle Titel der CD Eigenkompositionen. Alles in allem ein beachtlicher Einstand einer Band, von der man hoffentlich noch mehr hören wird.

[back]